Raubzug der Wikinger (1964): ein Wikingerdorf am Lim
Für Raubzug der Wikinger (1964) entstand am Lim ein Wikingerdorf. Die Überreste der Filmkulissen zogen noch Jahre nach den Dreharbeiten Besucher an.
Die Kulissen von Veljko Despotović
Regisseur Jack Cardiff drehte einen großen Teil dieses britisch-jugoslawischen Abenteuerfilms an der Bucht von Lim. Avala Film und Warwick Films arbeiteten an einer der ersten Koproduktionen beider Länder zusammen. Auch Bewohner der umliegenden Orte wirkten als Statisten mit.
Szenenbildner Veljko Despotović entwarf ein Wikingerdorf für die Küste, die im Film einen skandinavischen Fjord darstellte. Avala Film errichtete eine Reihe von Holzhäusern am Wasser. Die Reste der Kulissen blieben nach der Abreise des Filmteams stehen und wurden zur Touristenattraktion. Sie waren noch in den achtziger Jahren zu sehen.
Die Suche nach der Mutter der Stimmen
Richard Widmark und Russ Tamblyn spielen die Brüder Rolf und Orm. Sie stehlen ein Totenschiff und entführen Gerda, die Königstochter, gespielt von Beba Lončar. Dann machen sie sich auf die Suche nach einer riesigen goldenen Glocke namens Mutter der Stimmen. Unterwegs geraten sie mit ihrer widerspenstigen Mannschaft und den maurischen Soldaten von Prinz Al Mansuh aneinander, den Sidney Poitier spielt.
Schauspieler: Richard Widmark, Sidney Poitier, Russ Tamblyn, Rosanna Schiaffino
Regisseur: Jack Cardiff
Der Film wurde vor Ort gedreht: Bucht von Lim
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