Istrische Fuži: Wie aus einem Teigquadrat ein Röhrchen wird
Fuži sind eine istrische Nudelsorte, die aus dünn ausgerolltem Teig zu kurzen Röhrchen geformt wird. Jedes Stück entsteht einzeln, indem zwei gegenüberliegende Ecken eines kleinen Teigquadrats miteinander verbunden werden.
So werden Fuži geformt
Aus Mehl, Eiern, Wasser und Salz wird ein glatter, fester Teig geknetet. Nach einer Ruhezeit wird er ein bis zwei Millimeter dünn ausgerollt und in Quadrate mit etwa vier Zentimetern Seitenlänge geschnitten. Jedes Teigquadrat wird schräg gelegt, zwei gegenüberliegende Ecken werden um ein dünnes Holzstäbchen gewickelt und an der Naht zusammengedrückt, bevor das geformte Stück vom Stäbchen gezogen wird.
Fertige Fuži sind etwa drei bis fünf Zentimeter lang. Haften die Ränder nicht, können sie vor dem Zusammendrücken leicht angefeuchtet werden.
Mit žgvacet oder Trüffeln
In der istrischen Küche werden Fuži meist mit žgvacet, einer sämigen Fleischsauce, serviert. Žgvacet mit Huhn ist weit verbreitet, außerdem wird das Gericht mit Rindfleisch oder Wild zubereitet.
Fuži werden auch mit schwarzem oder weißem Trüffel serviert. Für die Sauce wird fein gehackter Trüffel kurz in Butter oder Olivenöl erwärmt, nach Wunsch mit etwas Sahne oder Fond. Frischer Trüffel kann unmittelbar vor dem Servieren über die heißen Fuži gerieben werden.
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